Den Verein gab es vor dem Haus: 1997 gegründet, um der Sammlung Räume zu verschaffen. Zwei Jahre später stand sie in Bischofszell. Seither trägt der Förderverein den Betrieb mit — mit Beiträgen und mit Arbeitszeit.
In den Statuten steht als Vereinszweck «die ideelle und finanzielle Unterstützung der Aktivitäten und des Betriebs des Museums Typorama, in welchem mit Bleisatz- und Buchdruck-Einrichtungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert traditionelles Fachwissen bewahrt und gefördert werden soll».
Erreicht wird das auf drei Wegen: durch finanzielle Unterstützung für Unterbringung und Betrieb, durch unentgeltliche Mitarbeit im Museum, und durch Unterstützung der Aus- und Weiterbildung im Bleisatz und Buchdruck.
Der mittlere Punkt ist der, den man im Haus sieht. Das Typorama läuft, weil Freiwillige es betreiben: Sie führen Gruppen, setzen und drucken, restaurieren Maschinen, betreuen die Bibliothek, stehen am Empfang und kochen montags für alle.
Der Verein besitzt die Maschinen nicht — das tut die Stiftung Typorama. Der Verein finanziert sie. Jedes Jahr beschließt die Mitgliederversammlung einen festen Beitrag an die Stiftung, der sofort überwiesen wird; am Jahresende kommt so viel dazu, dass die Vereinsrechnung ausgeglichen abschließt. Was an Beiträgen hereinkommt, geht also in den Betrieb des Museums.
Du musst nichts vom Handwerk verstehen. Es braucht Mitglieder, die den Betrieb mittragen — und Leute, die mitarbeiten wollen. Beides ist willkommen, beides auch einzeln.
Als Mitglied bekommst du das Typorama-Journal, die Hauszeitung des Vereins, und die Einladung zur jährlichen Mitgliederversammlung. Der Beitrag lässt sich bei der Steuererklärung in Abzug bringen.
Stand März 2026.
Eine Patenschaft hält eine bestimmte Maschine am Laufen — Wartung, Ersatzteile, Öl. Welche Maschinen gerade eine suchen, steht hier; die Liste kommt live aus der Datenbank und ändert sich, sobald eine vergeben ist.
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Trägerschaft: Typorama GmbH · Förderverein Typorama · Stiftung Typorama.